Sprudel des Geschehens

War es das wirklich?

Zerren, reißen, ziehen. Doch ich bleibe ruhig.

Die Lautstärke um mich hreum steigt an. Doch ich höre nicht hin.

Ein Gewirr aus Farben und Formen, doch ich achte nicht drauf.

Ich bin umhüllt, ganz dich um meinen Körper habe ich einen Schutz. Eine unsichtbare Wand, die niemand durchbrehen vermag.

Von allen Seiten wird es versucht, angreifen kann jeder und es tut auch jeder.

"Angriff ist der beste Weg zur Verteidigung!"

Doch meine "Wand" bleibt standhaft.

Ich bin in Gedanken versunken, schenke dem Geschehen keine Beachtung; bin ganz mit mir allein.

Ich denke. Ich denke an nichts da draussen. Ich denke an etwas hier drinnen - doch da bin nur ich. Ich denke an mich, doch ich bewege mich nicht, reagiere auf nichts.

Da gibt es nichts, an das man denken kann.

Mein Blick schweift zu den Farben, den Formen hinter meine "Wand". Ich höre die Geräusche hinter meiner "Wand".

Und plötzlich ist sie weg, ohne irgendetwas zu hinterlassen. Ich werde einfach in den "Strudel des Geschehens" zurückgezogen.

(c) by Jana-Elaine Krause

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